Piz Languard (3261 m.ü.M) - Im Festsaal der Alpen

Die Gipfeltour mit hochalpinem Flair führt von Pontresina über die Alp Languard im Engadin auf den Gipfel des Piz Languard (3261 m) in den Livigno-Alpen. Kurz vor dem Gipfel erreicht man die höchstgelegene Bündner Hütte, die Georgy-Hütte auf 3189 m, mit grossartigem Ausblick.


5. Juli 2026


1 Ich starte auf der Alp Languard bei der Bergstation der Sesselbahn, das Ziel ist von der ersten Sekunde an immer vor mir. Bis dahin ist es nicht unbedingt extrem weit, aber zum Teil schmal.


2 Vorerst gehe ich auf einem normalen und gut begehbaren Weg hinauf. Je länger, desto mehr wird der Weg steiler und steiniger, und die ersten Schweissperlen treten in Erscheinung.


3 Immer wieder wandert mein Blick hoch zum hochgelegenen Ziel. Noch scheint es kaum erreichbar zu sein. Aber auch ein Blick hinüber zur Berninagruppe raubt einem vor Schönheit fast den Atem.


4 Ab Punkt 2927 m wird es langsam, aber sicher „kritischer“. Auf schmalen Wegen geht es zum Teil steil nach oben.
Ganz so unproblematisch finde ich den Weg nicht. Vorsicht, Konzentration sowie Trittsicherheit sind gefragt.


5 Der Weg ist gut angelegt, manchmal ist es etwas rutschig, aber mit der nötigen Vorsicht kein Problem!


6 Wenig später bin ich bei der Georgy-Hütte, dabei handelt es sich um die höchstgelegene Berghütte im Kanton Graubünden.


7 Bei dieser angekommen, halte ich mich nicht lange auf und nehme gleich den Schlussaufstieg zum Gipfel in Angriff.


8 Dieser Teil fordert zuerst ein wenig Überwindung, bereitet mir aber weniger Mühe als noch weiter unten auf den schmalen Wegen.


9 Bald ist dieser letzte Teil geschafft und ich stehe auf dem Gipfel des Piz Languard.


10 Ich geniesse die Weitblicke und mache eine kurze Pause, bevor ich wieder zur Georgy-Hütte absteige.


11 Ich genehmige mir auf der Terrasse ein erfrischendes Getränk, bevor ich wieder hinunterlaufe. Seltsamerweise machen mir die schmalen Wege jetzt gar nichts mehr aus. Relativ zügig erreiche ich die Abzweigung, die mich zur Fuorcla Pischa führt.


12 Nun ist der weitere Abstieg schnell erzählt. Es geht über schöne Wege, zuerst steinig, dann gegen Schluss über Wiesen hinunter zum Bahnhof Diavolezza.


Schwierigkeiten:
• Auf- und Abstieg bis zur Georgy-Hütte: T3
• Gipfelhang ab der Hütte: T4


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Fazit:
Fantastische Rundsicht vom Piz Languard, Besuch der höchstgelegenen Hütte im Kanton Graubünden, beeindruckende Sicht auf den Morteratschgletscher und die Berninagruppe.